Mistwetter …

Der November hat uns derzeit voll im Griff! Dieses Wetter ist geeignet, jeden sinnvollen Gedanken zu zerstören. Kopf- und Gliederschmerzen tun ihr übriges, um die Stimmung zu versauen.
Aber: in den nächsten Tagen soll es freundlicher und wärmer werden. Vielleicht fühle ich mich dann besser.

Stromausfall-Gedanken

Stromausfall in Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweiz, Spanien, Marokko – wo noch überall? Grund soll eine Störung im EON-Netz gewesen sein (ob Erik irgendeinen Computer falsch programmiert hat?).

Erster Gedanke: sollten wir nicht doch ein Notstromaggregat kaufen? Den Gedanken hatten wir schon nach dem Stromausfall im Münsterland im letzten Jahr, aber dann siegte die Wahrscheinlichkeitsrechnung: der nächste würde wohl erst wieder in Jahrzehnten eintreten… Augenscheinlich ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung aber außer Kraft gesetzt und die „kritischen Infrastrukturen“ schlagen inzwischen häufiger zu.

Zweiter Gedanke: wenn tatsächlich Kraftwerkskapazitäten nicht gereicht haben sollen – und das wird im Augenblick als Begründung in den Nachrichten kolportiert -, waren dann die Abschaltungen von Hamm-Uentrop, Würgassen etc. vielleicht doch etwas voreilig? Welche Auswirkungen sind auf die verrückte Privatisierung zurückzuführen? Wäre eine solche Situation bei mehrheitlich kommunalen Kraftwerken vielleicht nicht eingetreten?

Fragen über Fragen: wer weiß eine Antwort? Ich jedenfalls im Moment noch nicht!

Pescheuerter Pöbel …

Manchmal ist es zum aus-der-Haut-fahren! Gerade eben im Dorf:

Episode 1: am Kreisverkehr

Dame mit Fahrrad steht am Straßenrand und quatscht mit jemandem. Plötzlich stürmt sie unvermittelt auf den Zebrastreifen. Man ist solches ja inzwischen gewöhnt und fährt bestenfalls Schritttempo – also Vollbremsung. Ist sowas wohl nötig? Früher gabs mal die Aktion „Deutlich fahren“ – vielleicht wäre ein Lernprogramm für Fußgänger „Deutlich gehen“ angezeigt!

Episode 2: wenige Hundert Meter weiter

Ein Auto wird langsamer … und laaangsamer ….. und laaaaaaaangsamer bis zum Stillstand – sonst passiert zunächst nichts. Auf der Höhe der Fraling-Einfahrt geht plötzlich der Blinker nach links und der Tro…l biegt ab. Wohl ebenso nichts von deutlich fahren gehört!

Episode 3: am Zebrastreifen im Dorf

Fast so wie vorher am Kreisverkehr – fahrradschiebende Fußgängerin der Kategorie „altes Mütterchen“ läuft tiefgesenkten Blickes ohne irgendein Zeichen von sich zu geben oder auch nur den Blick auf die Straße zu richten unvermittelt schräg auf den Zebrastreifen. Ein kräftiger Tritt auf die Bremse (merke: wie oben am Zebrastreifen nur Schrittgeschwindigkeit, um den Selbstmordkandidaten einen Strich durch die Rechnung machen zu können) erhält der Deutschen Rentenversicherung (Bund oder Land – ich weiß es nicht) eine Kundin. Auch auf dem Zebrastreifen geht der Blick weder nach links noch nach rechts, sondern stur nach unten.

Grmbl … PESCHEUERTER PÖBEL!!! Es ist heute doch wohl nicht etwa Vollmond??