Bescheuert hoch drei!

Heute las ich in der Zeitung, dass irgendwo in Deutschland nun Versuche starten werden, eine führerlose U-Bahn einzusetzen (die U-Bahn soll automatisiert ohne Fahrpersonal fahren).

Welch‘ ein Quatsch!

Ich kann mir schlechterdings nicht vorstellen, dass dies irgendeinen Fahrgast besonders amüsieren wird. Ich jedenfalls möchte nicht in einem Fahrzeug sitzen, das ohne Betriebspersonal durch die Gegend fährt und dabei für irgendwelche Sicherheitsprobleme darauf vertrauen, dass eine Maschine erkennt, was gerade los ist.

Ich halte das für eine erneute hypertrophe Idee irgendwelcher Leute, die meinen, im Personalabbau (hier der U-Bahn-Fahrer) das Ei des Kolumbus gefunden zu haben, um möglicherweise Defizite des Verkehrsbetriebes zu senken.

Henry Ford soll gesagt haben, dass es wichtig sei, die Preise seiner Autos so zu gestalten, dass sich seine Arbeiter diese auch leisten können. Wenn jeder dahergelaufene Betriebswirt in Personal einen Kostenfaktor sieht, den es zu minimieren gilt, wer soll dann die Produkte noch kaufen, wenn am Schluss niemand mehr Arbeit hat?

Nach meiner Meinung sollte man endlich den Betriebswirten mal wieder etwas mehr Volkswirtschaft beibringen (wenn denen denn der gesunde Menschenverstand schon systematisch im Studium ausgetrieben wird)!

Geburtstag in Münchhausen

vati.pngGestern waren wir in Münchhausen, um Vati Nissen-Andersens 80. Geburtstag nachzufeiern. Die Fahrt dahin war anstrengend, da der Sturm ganz schön am Auto schüttelte, und auch der Windbruch im Sauerland war in negativem Sinn beeindruckend. Dafür geht es Vati im Augenblick anscheinend recht gut; er war gut drauf und von den vielen Gratulanten zu seinem Geburtstag noch immer sehr angetan. Mutti hatte mal wieder alles aufgetischt, was Küche und Keller hergaben.

Die Rückfahrt war dann wieder weniger schön, diesmal nicht wegen Sturms, sondern wegen Regens.

„KYRILL“ und unser Gewächshaus

Der Orkan „KYRILL“ hat bei uns so richtig zugeschlagen, und zwar bei unserem Gewächshaus. SturmschadenElf von 17 Doppelstegplatten hats rausgedrückt, dazu noch das Dachfenster und auch die Schiebetür war herausgerissen. Eine Doppelstegplatte wurde „am Tag danach“ noch von den Nachbarskindern zurückgebracht. Isa meint, wir sollten die Platten mit Adressaufkleber versehen, damit man weiß, wo sie herkommen.

Heute haben Isa und ich alles wieder repariert und zusätzlich zu den Federklammern die Platten mit je zwei Schrauben gesichert. Ich hoffe, dass das nun hält und nicht etwa beim nächsten Sturm die Platten brechen, weil die Schrauben sie am freien Fliegen hindern.

Wenn es jetzt in den nächsten Tagen kalt wird (endlich!), dann können unsere Kübelpflanzen im Gewächshaus wieder geschützt stehen.

Nur mit der Bewässerung muss ich mir noch was einfallen lassen – aber das hat Zeit bis zum Frühjahr.

Wohnzimmerplanung

Isa und ich haben gerade einmal konkreter die Neumöblierung unseres Wohnzimmers geplant. Mit 3x BILLY und 2x BENNO müssten wir unsere Probleme mit dem verfügbaren Platz für Bücher und CDs vielleicht in den Griff bekommen können.

Am 27. wollen wir nach Osnabrück zu IKEA fahren und der Planung hoffentlich die Umsetzung folgen lassen.

Spenden werden gerne angenommen, Spendenkonto auf Anfrage 😉

Produktive Woche im Internet!

Die vergangene Woche war produktiv: am Montag erhielt ich die Nachricht, dass die Domain „venestra-musica.de“ freigeworden ist. Ich habe sofort die Domain registriert, und seitdem läuft dort zunächst eine WORDPRESS-Probeseite für unseren Renaissancechor. Ich warte jetzt auf das WordPress-Handbuch, und dann wird die Seite „schön gemacht“. Was lange währt …

Am Sonnabend war Klausurtagung der Landesrotkreuzleitung mit den Bezirksrotkreuzleitungen. Ein Punkt war eine Verbesserung in der Kommunikation untereinander. Ergebnis: seit gestern läuft auf dem Server „steinfurt-net.de“ ein Webforum (auf MyBB gestützt), und nun werden wir probieren, ob damit ein Teil der Kommunikationsprobleme gelöst werden kann.

MyBB scheint im übrigen eine durchaus brauchbare Forensoftware zu sein. Bis jetzt habe ich alle Anforderungen, die ich mir selbst gestellt habe, damit erfüllen können. Für ein „für-lau-“ System eine gute Sache. Es geht also mal wieder auch ohne viel Geld!