Land unter!

Das Hochwasser am vergangenen Wochenende („extreme Starkregenfälle“ sagte der Wetterdienst) hat uns in Nordwalde besonders getroffen. Und das schlimmste ist: in der Nachbarschaft ist ein Öltank geborsten, das Öl hat sich im gesamten Wohngebiet verteilt und damit auch in unserem Kriechkeller! Bei uns stinkts im Moment wie an einer Tankstelle.

Ansonsten war unser Schaden eher gering: zwei Weinflaschen haben ihre Etiketten verloren, und der Keller musste vom angesammelten Prüddel entrümpelt werden. Das wars dann aber schon. Nur der Gestank – wir lüften augenblicklich durchgehend (Empfehlung der Leute vom Kreisumweltamt), eine „chemische Sanierung“ ist erst möglich, wenn die Wände wieder trocken sind. Ich hoffe, dass dies nach unserem Urlaub in zwei Wochen der Fall sein wird.

„Das schlaue Füchslein“

Ich war gestern eher skeptisch nach Münster gefahren – „Das schlaue Füchslein“ hat mir bislang nichts gesagt; also eine völlig neue Oper für mich!
Am Ende der Aufführung war ich aber beeindruckt – ergriffen – überzeugt: eine liebevoll ausgestattete kleine Oper aus den 20ern des vorigen Jahrhunderts, hervorragend dargeboten und mit Ideen und gutem Geschmack „über die Rampe gebracht“. Sowohl inhaltlich als auch musikalisch als auch inszenatorisch hat Münster damit in meinen Augen ein „Kabinettstückchen“ geliefert, das man anderen Opernbesuchern nur wärmstens ans Herz legen kann. Danke an das gesamte Ensemble für einen wirklich gelungenen Opernabend!

Jetzt kommt der Frühling mit Macht!

Seit Ostern hat der Frühling nun wirklich Einzug gehalten: Temperaturen über 20 Grad sowie viel Sonne machen Lust auf den Sommer.

Gestern Abend war bei Brodessers „Angrillen“ – und außerdem flogen die ersten Maikäfer durch die Nacht.

40 Jahre musica sacra

Urkunde KirchenchorGestern bei der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores habe ich mich richtig gefreut: ich habe von „Landpfarrer“ Bernd Strickmann die Urkunde für „40 Jahre musica sacra“ erhalten. Man merkt erst bei solchen Anlässen so richtig, wie die Zeit vergeht.

Vielleicht sollte ich das zum Anlass nehmen, einmal zusammenzutragen, was ich alles schon kirchenmusikalisch gemacht habe – irgendwann wird man es sonst nicht mehr hintereinanderbekommen.